Mikrokredit

Der Mikrokredit ist ein ökonomisches Hilfsmittel zur Unterstützung von Kleinbetrieben, die oftmals das Fundment von Millionen von Familien in Enwicklungsländern sind.

Eine Finanzierung durch die traditionellen Banken, wird den landwirtschaftlichen oder städtischen Kleinunternehmen meist verwehrt, weil die Unternehmensdimension zu klein ist oder aufgrund der fehlenden Garantien. Eine Ausweichlösung für diese Kleinunternehmen in Landwirtschaft, Züchtung, Produktion und Handel/Dienstleistungen ist der Mikrokredit. Eine Planmässige Verteilung an Unternehmen oder Gruppen, zur Starthilfe oder Projektunterstützung zur Selbstbeschäftigung.

Die erhöhten Einnahmen die sich daraus ergeben, bringen nicht nur eine bessere Lebensqualität der direkt beteiligten Familien, sondern diese haben auch bedeutenden Einfluss und Auswirkungen auf Gemeinschaftsebene.

Die Programme der Mikrokredite beinhalten häufig eine begleitende Unterstützung, z.B. eine technische und verwaltende Ausbildung oder die Bildung eines Handelsnetzes, damit die Nutzer dieser Initiativen die Geldmittel auf förderliche Art einsetzen können.

Die Geschichte des Mikrokredits

Im Jahre 1976 wird in Bangladesh durch Muhammad Yunus die "Dorfbank" gegründet, mit der Idee den Ärmsten, vereint in einer Solidaritätsgruppe, einen Kredit und organisatorische Unterstützung zu gewähren. Denn diese sind im Kreditsystem der traditionellen Banken ausgeschlossen. 

Auf der Spur der Grameen Bank, welche Heute die fünftgrösste Bank in Bangladesh ist, haben in den letzten zwanzig Jahren verschiedene internationale Nicht-Regierungsorganisationen (ONG) dieses System der Mikrofinanzierungen/Mikrokredite übernommen, mit dem Ziel Interventionsprojekte zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft der unterentwickelten Nationen zu integrieren.

Die Frauen

Die am meisten Begünstigten der Programme des Mikrokredits sind die Frauen, die oftmals von ihren Ehemännern verlassen werden, verwitwet oder mit Grossfamilie sind. Der Versuch beinhaltet die Verbesserung Ihrer Lebensbedingungen durch eine direkte Mitwirkung im Wirtschaftsleben. Ausserdem haben Frauen häufig bewiesen, dass sie mit den familiären Finanzen besser umgehen können wie auch mit der Erziehung der Kinder. Ebenfalls enthüllte sich Ihre Zuverlässigkeit  in der Kreditverwaltung und den Solvenzquoten im Gegensatz zu den Männern.

Der Mikrokredit hat eine authentische Revolution im Zusammenhang mit dem Begriff der Humanitären Hilfe hervorgerufen. Denn es handelt sich um ein Instrument, welches die Produktivität und die Menschenwürde anregt, denen eine Wachstumsmöglichkeit gegeben wird. Die Bedeutung der „Spende“, die häufig schädigende Einwirkungen verursacht hat, durch aufgedrängte Hilfsprogramme die zu Abhängigkeit führten, ändert sich zugunsten der Verantwortlichkeit der Personen, die ein Darlehen empfangen und dieses durch ihre Arbeit zurückgeben.

Die Kredite übersteigen normalerweise kaum 100 Dollar, denn oftmals ist es Genug um einen Kleinbetrieb im Handel oder in der Landwirtschaft zu starten .

Es sollte nicht vergessen werden, dass Entwicklungsländern der Beitrag der sogenannten “formlosen Wirtschaft” sehr wichtig ist in Bezug auf den Nationalen Durchschnitt. Die Mikrounternehmen stellen einen wichtigen Anteil des Gemeinwohls dar, in gewissen nationalen Wirtschaftszweigen bis zu 50% .

Das “Mikro-Wohlhaben”, dass häufig von diesen kleinen Tätigkeiten stammt, kann in bessere gesundheitliche Dienstleistungen und Schulen für Frauen und Kinder umgewandelt werden, und somit wird auch die menschliche und nicht nur die finanzielle Entwicklung gefördert.

Diese Aktivitäten zu verbessern, heisst die lebenswichtigen wirtschaftlichen Sektoren zu stärken. Diese können dazu beitragen, den Arbeitsmarkt anzukurbeln, den Umlauf der Geldmittel zu fördern, sowie die Investitionsmöglichkeiten zu verbessern.

 

Das internationale Jahr des Mikrokredits war 2005.
http://www.yearofmicrocredit.org/